Du möchtest mehr über den Magdeburger Stadtteil Zipkeleben erfahren, nach Magdeburg reisen, die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts kennenlernen oder das Stadtviertel besuchen? Hier findest Du einen kompakten Überblick mit interessanten Informationen über das Stadtgebiet von Zipkeleben und einen Link, um den Ort in der virtuellen Welt zu erleben.

Magdeburg Zipkeleben

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Geografische Lage

Magdeburg Zipkeleben

Östlich der Elbe in cirka 7 km Entfernung von der Altstadt Magdeburgs, liegt der Stadtteil Zipkeleben. Mit einer Gesamtfläche von 4,6 Quadratkilometern wird die Ostgrenze des Gebiets durch den Flusslauf der Ehle sowie den Elbe-Umflut-Kanal begrenzt. Im Norden befindet sich der Stadtteil Berliner Chaussee, westlich Prester sowie Cracau und im Süden folgt der Übergang nach Pechau.

Historische Merkmale

Wie viele umliegende Dörfer und Ortschaften im Magdeburger Raum gehörte Zipkeleben im 10. Jahrhundert zum mächtigen Moritzkloster. Durch ein Tauschgeschäft gelangte die Region im Jahr 1170 in den Besitz des Klosters „Unser Lieben Frauen“. Das äußerst dünn besiedelte Gebiet wurde als Gutsbezirk im Jahr 1928 mit dem Magdeburger Stadtgebiet vereinigt. Bis auf eine kleine Gutshofbewirtschaftung stagnierte die Entwicklung in der Region, woran auch die Umbenennung vom Klostergut in ein Volksgut zu DDR-Zeiten wenig ändern konnte. Vom ehemaligen Gutshof ist heute kein Gebäudeteil erhalten. Einige wenige Restfragmente auf dem kleinen Friedhofsbereich verweisen noch auf die Vergangenheit.

Die vielen landschaftlich schönen Abschnitte des Stadtteils prägen bis heute den besonderen Charakter und die wahre Attraktion des Gebiets. Mitte der 1960er-Jahre wurden am See Dreierkolle einige Lauben für Freunde des Angelsports errichtet. Rund zehn Jahre später folgte der Bau der Angersiedlung und im Jahr 1980 kam eine Bungalowsiedlung hinzu, die damals vor allem für Mitarbeiter der Magdeburger Armaturen Werke (MAW) gedacht war. Auch nach der deutschen Wiedervereinigung hat sich an der Ausweitung der Infrastruktur und der demografischen Entwicklung des im Jahr 1994 ausgewiesenen Stadtteilgebietes sehr wenig verändert, sodass auch der Faktoren des Tourismus keine nennenswerte Rolle spielen.

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