Das Schauspiel Magdeburg befindet sich nur einen Sprung entfernt vom Magdeburger Dom und dem Hasselbachplatz im Süden der Altstadt. Das Theater bietet neben den täglichen Repertoireaufführungen und deutschsprachigen Premieren von der Klassik bis zur Gegenwartsdramatik eine abwechslungsreiche Veranstaltungsfolge mit Nachtclubs, Lesungen, Diskussionsrunden und vielem mehr.

Das Schauspielhaus war ursprünglich die Stadtvilla des Industriellen Ferdinand Friedrich August Klusemann und wurde 1906 an die Harmonie-Gesellschaft verkauft. Diese baute sie zu einem Gesellschaftshaus aus, in dem Tanzveranstaltungen, Klubabende und Konzerte stattfanden. Ab 1945 wurde das Haus als provisorische Spielstätte für das Theater genutzt und Anfang der 1960er Jahre in Magdeburger Kammerspiele umbenannt. Nach 1990 wurde das Haus zunächst eigenständiges Theater mit festem Ensemble unter dem Namen „Freie Kammerspiele“. Im Mai 2003 wurde es für eine umfangreiche Sanierung geschlossen; während der Umbauzeit diente die ehemalige Reichsbank am Dom als Spielstätte. Im September 2005 erfolgte die Wiederöffnung, jetzt als „Schauspielhaus“ des fusionierten Theaters Magdeburg.

Bis 1944 war das wichtigste Theater in Magdeburg das Stadttheater. Weitere einmal zu den städtischen Bühnen gehörende Theater waren das Viktoriatheater und das Wilhelmtheater.

2009 wurde Generalintendant Tobias Wellemeyer mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2009/2010 leitet Karen Stone als Generalintendantin das Theater Magdeburg.

Spielstätten

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