Du möchtest mehr über den Magdeburger Stadtteil Beyendorfer Grund erfahren, nach Magdeburg reisen, die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts kennenlernen oder das Stadtviertel besuchen? Hier findest Du einen kompakten Überblick mit interessanten Informationen über den Beyendorfer Grund und einen Link, um den Ort in der virtuellen Welt zu erleben.

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Geografische Lage

Im Süden des Magdeburger Zentrums liegt das Stadtteilgebiet Beyendorfer Grund. Das etwas mehr als 6 Quadratkilometer große Gebiet ist der am dünnsten besiedelte Raum der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt. Weiter südlichen grenzen Beyendorf-Sohlen und Osterweddingen, im Norden Hopfengarten sowie Reform an den Stadtteil. Der westliche Rand wird von Ottersleben und die östliche Flanke von Salbke umsäumt.

Historische Merkmale

Im Verlauf der Geschichte war das Ortsgebiet stets von der Landwirtschaft geprägt. Die einzige Siedlungsgemeinschaft war das ehemalige Appendorf, welches bis zum 15. Jahrhundert Bestand hatte, bevor es endgültig verwüstet wurde. Erst im Zuge der deutschen Wiedervereinigung begann der umfangreiche Ausbau des neuen Magdeburger Flugplatzes, dessen ursprüngliche Anlagen noch aus der Nutzungszeit durch die Sowjets stammten. 1993 wurden nach umfangreichen Bauarbeiten die neue Start- und Landebahn eröffnet und zur Jahrtausendwende erfolgten weitere Modernisierungen. An das Flugplatzgelände grenzt ein Gewerbepark. Seit Ende 2001 befindet sich in diesem Gebiet auch die Feuerwache-Süd der Magdeburger Berufswehr.

Demografische Veränderung

Die geringe wirtschaftliche Entwicklung und Infrastruktur ist der Tatsache geschuldet, dass große Flächenteile des Stadtteilgebietes auch heute noch landwirtschaftlich genutzt werden. Da es nur kleine Wohnansiedlungen wie den im Westen liegenden Eckardtshof und einige Häuser östlich des Flugplatzes an der Ottersleber Chaussee gibt, leben hier lediglich 16 Menschen.

Beliebte Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten sind im Stadtteil rar. Der Flugplatz mit angrenzenden Fallschirmsportverein und Gewerbepark stellen die Highlights dar. Kulturgeschichtliches Denkmal ist ein Distanz-Grenzstein aus preußischer Zeit. Die Postmeilensäule stammt aus dem 18. Jahrhundert und findet sich an der Bundesstraße 71 an der südlichen Stadtteilausfahrt. Am Zusammenfluss der kleinen Bäche Großer- und Kleiner Wiesengraben befindet sich die elektrische Unterstation des Umspannwerks. Am Eckardtshof befand sich in früheren Jahren ein Gasthaus, dessen Gebäudestruktur lange unter Denkmalschutz stand, doch diesen Status mittlerweile eingebüßt hat.

Unter den Aspekten der touristischen und städtischen Infrastruktur ist Beyendorfer Grund bis auf den Flugplatz kaum besonders hervorzuheben. Die Betriebe des Gewerbeparks bieten zwar durchaus interessante Angebote und die Feuerwache und das Flughafengelände wichtige Infrastruktur und Arbeitsplätze, doch stellen einen Besuch des Stadtteils für Touristen nicht in den Vordergrund.

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