Informationen zum Standort:

Geschichte

Das heute häufig nur als StadttorStadttor Möllenvogtei oder Stadttor am Domplatz bezeichnete, unter Denkmalschutz stehende Tor wurde 1493, in der Spätgotik zwischen dem historischen Fachwerkhaus Remtergang 1 und der Alten Möllenvogtei als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung gebaut. Zuvor stand an der Stelle der Hebbenstrid, ein turmähnliches Gebäude mit Torpassage, welches jedoch 1492 abgerissen wurde. In unmittelbarer Nähe des Chors des Magdeburger Doms in der Magdeburger Altstadt gelegen, diente es den Erzbischöfen und später den Administratoren als Verbindung zwischen dem westlich gelegenen Domplatz und dem östlich des Tores befindlichen Ufer der Elbe. Insbesondere fand hierdurch der Zugang zum 1377 eingerichteten, allerdings bereits 1520 als verfallen beschriebenen, erzbischöflichen Elbhafen statt. Außerdem gelangte man durch das Tor zu einem Weg, der außerhalb der Stadtbefestigung entlang der Elbe und auch zum südlich gelegenen Kloster Berge führte.

Durch den Ausbau der elbseitigen Stadtbefestigungsanlagen im Jahr 1525 verlor das Tor an Bedeutung. Es diente noch als Zugang zum Möllenvogteigarten und blieb so über die Jahrhunderte erhalten.

Architektur

Das Tor führt als spitzbogige Durchfahrt durch eine teilweise verputzte, aus Back- und Bruchsteinen bestehende, etwa 7,0 Meter hohe und 0,90 Meter starke Mauer. Die Breite der Durchfahrt beträgt 3,50 Meter, die Scheitelhöhe 3,90 Meter. Südlich vom Tor befindet sich eine kleine, als Stichbogen gestaltete Pforte. Beide Durchlässe sind mit Ziegeln eingefasst. Auf der städtischen, also westlichen, Seite des Tors sind schräg sitzende Blenden in Form von Wappen eingefügt, die ursprünglich mit Wappen ausgestaltet waren. Vom höher gelegenen Niveau der Stadtseite her führt eine Rampe zum Tor hinab. Auffällig ist, dass die Leibung des Tors nicht im rechten Winkel durch die Mauer führt, sondern im schiefen Winkel verläuft. Ursache hierfür dürfte sein, dass der Weg früher auf der Außenseite scharf nach Südosten abbog. Heute führt der Weg stattdessen scharf nach Nordosten zum Möllenvogteigarten.

Entstehung

Strasse der Romanik RoutenverlaufDie Idee zur Schaffung der Straße entstand im Jahr 1991 und wurde 1993 umgesetzt. Anlass dazu bot die Vielzahl an romanischen Bauwerken aus der Zeit des Mittelalters in Sachsen-Anhalt, im Zentrum von Deutschland. Über 1 Million Besucher besuchen heute jährlich die Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen entlang der Strasse der Romanik.

Verlauf

Die Straße der Romanik verläuft in Form einer Acht, wobei sich im Zentrum die Landeshauptstadt Magdeburg befindet. Die Straße verbindet die Dome, Burgen, Klöster und Kirchen, die in der Zeit vom 10. bis Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden sind und somit ein Zeichen der Christianisierung darstellen. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt rund 1200 Kilometer. An ihr liegen 80 romanische Objekte in 65 Orten.

Ottopix

Virtuelles Mediennetzwerk der Ottostadt Magdeburg.

Kurzbeschreibung: Ottopix wird mit dem Ziel entwickelt, die Hotspots und Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts in ein Mediennetzwerk zu integrieren und die besonderen Kulturschätze der Ottostadt in der virtuellen Realität zu erhalten. Mit der Entwicklung crossmedialer Lösungen soll Ottopix einen sinnvollen und innovativen Beitrag zur digitalen Entwicklung der Region leisten.

Homepage
Bild herunterladen

Magdeburg erleben

Sehenswürdigkeiten

Hotspots & Sehenswürdigkeiten der Ottostadt Magdeburg

Virtuelle Stadttour Magdeburg

Entdecke die Ottostadt in 360° Virtual Reality

Virtuelle Tour Full Size