Monument der Völkerfreundschaft

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Das Monument liegt direkt an der Elbe und stammt aus DDR Zeiten. Es wurde im Jahr 1974 zusammen mit der heutigen Elbuferpromenade errichtet.  Inzwischen ist das Monument ein beliebter Treffpunkt und die Jugend nutzt den Platz um das Fahnenmonument gern zum skaten.

Die Betongroßplastik setzt einen wesentlichen gestalterischen Akzent im Verlauf der Elbuferpromenade, insbesondere durch ihre Höhe von zwölf Metern. Sie gehört zu den bekanntesten Arbeiten des Bildhauers Joachim Sendler. Die damalige Ausführung erfolgte durch Ulrich Mühter und zwei Firmen (darunter der VEB Industrieofen- und Feuerungsbau Magdeburg) in einem besonderen Verfahren, bei dem Beton in eine Stahlkonstruktion gespritzt wird. Diese Verfahrensweise wurde auch bei der Hyparschale und dem Teepott in Warnemünde angewandt.

Das vom Künstler ursprünglich mit “Völkerfreundschaft” betitelte Kunstwerk hat ein Gewicht von 100 Tonnen und wurde oft auch, angeregt durch seine geschwungene, einfache Form, als “Spirale” bezeichnet. Im November 2004 sagte Joachim Sendler, dass er mit der Plastik eine “aufwärts strebende Bewegung” darstellen wollte.

Hintergrundinformationen zum Künstler:

Zum Werk von Joachim Sendler (geb. am 11. September 1934 in Egeln, verst. am 17. Januar 2005 in Magdeburg) gehören Brunnenfiguren, Porträts und insbesondere Plastiken von Menschen und Tieren. Zu den Werken des Bildhauers in Magdeburg zählen “Stehender Jüngling” (1960, Pappelallee, Nordpark), “Akrobatengruppe”, (1965/66, Schleinufer, Elbuferpromenade), “Erich Weinert” (1966/67, Thiemstraße 7, Innenhof im Literaturhaus), “Badende” (1967, Leipziger Straße, Universitätsklinik), “Sitzende” (1975, Seilerweg, Stadtpark Rotehorn), “Pony” (1979, Astonstraße) und “Sportlergruppe” (1979, Friedrich-Ebert-Straße, Sportgymnasium).

Obwohl Joachim Sendler ein Magdeburger Künstler war, befinden sich viele seiner Arbeiten aus Bronze, Beton, Kunststein, Metall und Sandstein im Umland, so zum Beispiel in Zerbst, Genthin, Wanzleben und Staßfurt. Er hatte unter anderem Aufträge für das Denkmal an der Isenschibber Feldscheune/Gardelegen (1975) und für das Ehrenmal in Burg (1981) realisiert. Weitere seiner Arbeiten sind in Calbe/Saale, Egeln, Ummendorf, Oschersleben, Osterwieck, Schönebeck, Stendal und Wolmirstedt.

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